Stand 06.07.20 Elektronische Registrierungen notwendig!

Für viele europäische Länder sind schon vor der Einreise online-Registrierungen notwendig:

EINREISE SPANIEN – SPAIN TRAVEL HEALTH: Alle Spanienreisenden müssen das Formular ausfüllen:

Das SpTH-Formular (https://www.spth.gob.es/) ist mindestens 48 Stunden vor Abreise online auszufüllen.

https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/land/spanien/

EINREISE GRIECHENLAND – https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/land/griechenland/

– Ab 1. Juli ist bei der Einreise nach Griechenland am Land-, See- und Luftweg eine Registrierung auf der Homepage https://travel.gov.gr/#/ verpflichtend. Die Registrierung muss mind. 48-72 Stunden vor der Einreise erfolgen. Der QR-Code, der bei der Registrierung ausgestellt wird, wird bei der Einreise kontrolliert. Ein Verstoß gegen diese Verpflichtung wird mit einer Geldstrafe von 500 Euro geahndet. Auf Basis der Angaben errechnet ein Gesundheitsalgorithmus, ob bei der jeweiligen Person ein Test durchgeführt wird. Die getestete Person muss sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses in Quarantäne begeben. Bei einem positiven Test muss man sich in eine 14-tägige Hausquarantäne begeben. Zusätzlich soll man eine ausgedruckte Form der Online-Registrierung mit sich führen. Es liegen noch keine Erfahrungen mit dem neuen System vor, die Auswahlkriterien für Test- Durchführung sind nicht bekannt. Bei einem positiven Test muss man sich in eine 14-tägige Hausquarantäne begeben. Eine Verletzung der Quarantäne wird mit einer Geldstrafe von 5.000 EUR geahndet.

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Stand 050620 https://www.bmeia.gv.at/das-ministerium/presse/aussendungen/2020/06/aussenminister-schallenberg-hausverstand-ist-der-beste-reiseschutz/

Außenminister Schallenberg: „Hausverstand ist der beste Reiseschutz“

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 03. Juni 2020 zum Thema Reisefreiheit gab Außenminister Alexander Schallenberg die ersten Lockerungsmaßnahmen zur schrittweisen Wiederherstellung der Reisefreiheit bekannt.

Der erste Schritt, auf den wir uns heute geeinigt haben, betrifft unsere unmittelbaren Nachbarn: Bereits ab morgen werden die Covid-19 bedingten Grenz- und Gesundheitskontrollen gegenüber Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn eingestellt.

so Außenminister Schallenberg zu Beginn der Pressekonferenz. Gleichzeitig betonte er, dass auch eine Öffnung zu Italien ein klares Ziel sei. Diese könne erfolgen, sobald die Zahlen es zulassen und auch weitere Öffnungen könnten bereits in den kommenden Wochen folgen.

Zudem unterstrich Außenminister Schallenberg, dass eine ehestmögliche Wiederherstellung der vollen Reisefreiheit im Interesse aller wäre, warnte jedoch auch vor voreiligen Schritten:

Wir wollen so bald wie möglich wieder die volle Reisefreiheit. Aber wir dürfen all das, was wir uns in den letzten Monaten so hart erarbeitet haben, nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Bei Auslandsreisen gilt daher ein Appell an den Hausverstand und die Eigenverantwortung.

Abschließend wies der Außenminister darauf hin, dass die Empfehlung des Außenministeriums auf nicht notwendige Auslandsreisen zu verzichten auch weiterhin aufrecht bleibe.

Deutschland:

Die Regierung hat am 4. Juni beschlossen, die wegen der Corona-Pandemie seit März geltende Reisewarnung für zahlreiche europäische Länder aufzuheben. Die Reisewarnungen für diese Länder sollen durch entsprechende landesspezifische Reisehinweise ersetzt werden, in denen Reisende über die in den einzelnen Ländern bestehenden Risiken und Einschränkungen informiert werden. Eine Überarbeitung der Hinweise wurde für die nächsten Tage angekündigt.

Die Lockerung wurde möglich, weil in allen entsprechenden Ländern die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den letzten Wochen deutlich abgenommen hat. Sollte die Zahl der Neuinfizierten in einem der Länder über den in Deutschland geltenden Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen steigen, wird für dieses Land die Reisewarnung reaktiviert. Ebenso hat die Bundesregierung eine erneute Verschärfung der Hinweise für den Fall angekündigt, dass einzelne Staaten nicht ausreichende Schutzmaßnahmen im Tourismus umsetzen.

Trotz Aufhebung der Reisewarnung ist eine umgehende Wiederaufnahme der Reisetätigkeit in den entsprechenden Ländern für uns nicht möglich gewesen. Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum, Verbote von Gruppenansammlungen und des touristischen Busverkehrs, fehlende Öffnung von Besichtigungspunkte sowie die Streichung von wichtigen Flugverbindungen verhindern in vielen Fällen eine reguläre Reisedurchführung. Dies gilt in besonderem Maße für die Durchführung von Gruppenreisen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in vielen Ländern sind wir jedoch sehr zuversichtlich, dass wir noch im Juli einzelne Reisen unter strikter Beachtung der in den jeweiligen Zielgebieten geltenden Hygienevorschriften durchführen können.

Neben der strikten Beachtung der örtlichen Vorschriften und der sorgfältigen Prüfung der touristischen Durchführbarkeit setzen wir auf allen unseren Reisen ein in den letzten Wochen entwickeltes, strenges Hygienekonzept um. Das Konzept umfasst alle Bereiche einer Reise: von der Anreise über den Bustransport und die Gestaltung der Tagesprogramme bis hin zur Durchführung von Besichtigungen durch unsere Reiseleiter. Alle Gäste, die auf von uns freigegebenen Reisen gebucht sind, informieren wir umgehend und sehr detailliert über unsere Schutzmaßnahmen, aber auch darüber, wie sich die Gäste selbst bestmöglich auf der Reise schützen können.

Stand 280520

Italien

Die italienische Regierung und regionale Politiker werben derzeit stark um deutsche Urlauber, da sie ein Großteil der Besucher ausmachen. Ab 03. Juni soll die Einreise für EU-Bürger wieder möglich sein – ohne danach in Quarantäne zu müssen. Südtirol buhlt schon kräftig um Urlauber vor allem aus Bayern. Landeshauptmann Arno Kompatscher will Touristen sogar Gratis-Coronatests anbieten. Die Regionen Venetien oder Sardinien werben damit „Covid-free“ zu sein – soll heißen, dass die Lage im Griff ist, obwohl es natürlich auch dort Infektionen gab. Die Fallzahlen gehen in Italien seit langem zurück. Mit Abstand die allermeisten Fälle hat die Lombardei. Für deutsche Urlauber wird ausschlaggebend sein, ob sie nach einem Italien-Urlaub in Quarantäne müssen oder wann die Reisewarnung aufgehoben wird. Derzeit hofft Italien auf den 15. Juni. Österreich hat bereits bestätigt, dass deutsche Touristen, die auf der Durchreise nach Italien sind, durch die Alpenrepublik fahren können.

Schweiz

Wandern und Wellness ja, Festivals und Konzerte nein: In der Schweiz sind Großveranstaltungen wie das Festival der klassischen Musik in Luzern und das Jazz-Festival in Montreux diesen Sommer zwar abgesagt. Aber Wirte und Hoteliers haben die Ärmel hochgekrempelt, um Gäste aus Deutschland und anderswo ab dem 15. Juni zu begrüßen – alles mit Hygiene- und Sicherheitskonzepten. Kunden an Seilbahnen sowie in Bus und Bahn sind gebeten, Tickets möglichst online zu besorgen, um Schlangen am Schalter zu vermeiden. Mund- und Nasenschutz zu tragen, ist dort empfohlen, wo es eng werden könnte. Einen Zwang gibt es nicht. In Restaurants stehen die Tische auf Abstand. Hotels dürfen Wellness anbieten, aber in Schwimmbad, Sauna und Dampfbad gilt: Eine Person pro vier Quadratmeter Fläche.

Frankreich

Nach der Vorstellung der Regierung sollen die Menschen in Frankreich diesen Sommer vor allem heimische Touristenziele anpeilen. Derzeit sei ein Urlaub im Ausland nicht zu empfehlen, so Außenminister Jean-Yves Le Drian. Man müsse abwarten, wie sich die Lage entwickelt und hoffe, dass Urlaub in Europa bald wieder möglich sei. Bis Ende Juni soll ein Großteil der Touristenziele in Frankreich wieder öffnen. Einige Strände sind bereits wieder zugänglich – allerdings gelten dort strenge Regeln. Die Regierung will Ende dieser Woche einen Ausblick zu den weiteren Entwicklungen geben. Große Museen wie der Louvre in Paris hoffen, Mitte Juli wieder aufmachen zu können. Kleinere Museen dürfen schon wieder Besucher empfangen. Cafes und Restaurants in Frankreich können eventuell ab dem 02. Juni in den Regionen wieder öffnen, in denen das Virus weniger verbreitet ist. In Paris dürfte das aber nicht der Fall sein.

Spanien

Nach langer Ungewissheit können Spanien-Freunde endlich mit der Planung des Sommerurlaubs auf Mallorca, an der Costa del Sol oder an der Costa Blanca beginnen. Am Wochenende teilte Ministerpräsident Pedro Sanchez mit, sein Land werde im Juli die Grenzen für ausländische Touristen öffnen. Zudem wird am 1. Juli auch die zweiwöchige Zwangsquarantäne für alle Einreisenden wieder aufgehoben. Ungeachtet des recht erfolgreichen Kampfes gegen das Virus gilt im (einstigen) Coronahotspot aber weiterhin „Safety first“. „Wir werden garantieren, dass die Touristen keine Risiken eingehen werden und auch, dass sie keine Risiken für uns verursachen“, beteuerte Sanchez. Laut Medien verhandelt Madrid mit Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Portugal über die Errichtung von sogenannten „Sicherheitskorridoren“.

Portugal

Das Land will sich schrittweise wieder für ausländischen Tourismus öffnen. Der Hotelverband AHP teilte zuletzt mit, dass Mitte Juli die meisten Hotels wieder offen sein könnten. Die Tourismusbehörde will zudem mit einem neuen Hygienesiegel unter dem Motto „Clean & Safe“ Vertrauen aufbauen. Tourismuseinrichtungen können sich kostenlos darum bewerben. Die Einhaltung der Bestimmungen soll regelmäßig überprüft werden. Dank einer frühen Reaktion und strikter Maßnahmen war das Land am Atlantik viel weniger von Covid-19 betroffen als etwa Spanien. Portugal ist stark vom Tourismus abhängig, der etwa 15 % der Wirtschaftsleistung ausmacht. 2019 verbuchten die Feriengebiete 27 Millionen Gäste.

Griechenland

Athen hat angekündigt, den Tourismus aus dem Ausland neu starten zu wollen. Bis 31. Mai soll der griechische Pandemie-Krisenstab die Liste der Länder bekanntgeben, aus denen Touristen anreisen können, ohne in eine zweiwöchige Quarantäne zu müssen. Dabei sei die Zahl der Coronainfektionen wichtig, teilte Tourismusminister Charis Theocharis mit. Er äußerte die Hoffnung, dass auch Deutschland dabei sein wird. „Wir glauben, wollen und hoffen es“, sagte der griechische Tourismusminister. Zunächst werde es am 15. Juni Flüge aus dem Ausland nur nach Athen geben. Ab dem 01. Juli sollen auch alle Regionalflughäfen für Flüge aus dem Ausland geöffnet werden. Eine Corona-Kontrolle werde es stichprobenartig an den griechischen Flughäfen nach Landung aus dem Ausland geben, teilte Athen mit.

Niederlande

Der Holland-Urlaub wird wieder möglich. Schon jetzt öffnen stufenweise Bungalowparks ihre Tore, und es werden auch wieder Ferienwohnungen vermietet. Ab dem 01. Juli sollen dann alle Campingplätze und Ferienparks wieder ganz geöffnet werden. Bisher galt das nur eingeschränkt. So mussten etwa auf Campingplätzen Duschen und WC geschlossen bleiben. Die sanitären Einrichtungen werden ab 01. Juli auch an Stränden und in Naturparks wieder geöffnet. Museen dürfen ab 01. Juni wieder Besucher empfangen – vorausgesetzt, sie melden sich vorher online an. Restaurants, Cafes, Strandpavillons und Gasthäuser dürfen jeweils maximal 30 Gäste bewirten. Ab Juli sind dann bis zu 100 Gäste erlaubt.

Belgien

Belgien tastet sich vorsichtig aus den Coronaeinschränkungen – kontrolliert aber nach wie vor seine Grenzen. Dies gilt auch für die Grenzübergänge zur deutschsprachigen Gemeinschaft im Osten des Landes. Alle nicht zwingend notwendigen Einreisen in das Land sind verboten, Gleiches gilt für Reisen ins Ausland. Vor allem in Ostbelgien ist der Unmut darüber groß. Die Maßnahmen waren im März bis 08. Juni angekündigt worden. Gelockert werden sollen sie nur in Absprache mit dem jeweiligen Nachbarland und, wenn die Virussituation auf beiden Seiten der Grenze vergleichbar ist. Bei Touristen sind sowohl die Nordseestrände im Norden des Königreichs als auch die belgische Hauptstadt Brüssel mit den EU-Institutionen und die Wallonie mit den Ardennen beliebt.

Dänemark

Als eines der ersten Länder Europas hatte Dänemark im Kampf gegen Corona am 14. März seine Grenzen dichtgemacht. Touristen und andere Ausländer ohne konkreten Einreisegrund kommen seitdem nicht mehr ins Land. Das warf nicht nur die Reisepläne deutscher Frühjahrsurlauber über den Haufen, sondern auch die Finanzen der dänischen Ferienhausbetreiber, deren Gäste großteils aus Deutschland stammen. Wer aber eine Sommerreise nach Kopenhagen oder an die dänische Küste plant, für den besteht Hoffnung: Regierungschefin Mette Frederiksen hat sich zuletzt offen für die Möglichkeit gezeigt, Touristen bald ins Land zu lassen. Spätestens am 29. Mai will die dänische Regierung nun einen Plan „für eine kontrollierte und schrittweise Wiedereröffnung des Sommertourismus“ präsentieren. Wer als Deutscher ein Sommerhaus in Dänemark besitzt oder seinen Partner in dem Land besuchen will, darf bereits wieder einreisen.

Schweden

Von den dänischen Entwicklungen dürften auch die Reisen vieler Schweden-Urlauber abhängen. Denn wer beispielsweise mit dem Auto nach Schweden reisen möchte, der fährt in der Regel über Dänemark. Eine Alternative kann die Anreise per Fähre etwa von Kiel, Rostock oder Travemünde sein, die Strecken werden weiterhin befahren. Flüge aus Deutschland in Richtung Stockholm oder Göteborg gibt es momentan kaum und wenn, dann lediglich ab Frankfurt. Darüber hinaus besteht in Schweden bis vorläufig 15. Juni ein Einreiseverbot – dies gilt jedoch nicht für Länder der EU und der Europäischen Freihandelszone.

Norwegen

Mit einem Sommerurlaub in den norwegischen Fjorden dürfte es nach jetzigem Stand schwierig werden. Die norwegischen Grenzen sind für Ausländer ohne konkreten Grund seit über zwei Monaten dicht. Norweger dürfen in ihre Heimat zurückkehren, müssen dann aber zunächst für zehn Tage in Quarantäne. Erst Mitte Mai hatte die Regierung mitgeteilt, dass Norwegen-Urlauber damit rechnen müssten, dass das Einreiseverbot bis 20. August bestehen bleibt. Bis 20. Juli will man sich in Oslo jedoch anschauen, ob man die Grenzen für Reisende aus „einzelnen anderen naheliegenden europäischen Ländern“ öffnen könnte. Der Status für deutsche Urlauber ist also: Abwarten.

Island

Die stark vom Tourismus abhängige Insel im Nordatlantik plant, ihre Beschränkungen für internationale Reisende bis 15. Juni zu lockern. Bis jetzt muss jeder für zwei Wochen in Quarantäne, der nach Island kommt. Dazu will die isländische Regierung bald aber eine Alternative anbieten: Island-Urlaubern soll künftig bei der Ankunft statt Quarantäne auch die Möglichkeit gegeben werden, sich sofort auf das Coronavirus testen zu lassen. Ein Entschluss dazu soll Ende Mai stehen. Geplant ist zudem, dass Touristen eine Tracing-App herunterladen und gebrauchen müssen, mit der Infektionsketten besser verfolgt werden können.

Türkei

Die Türkei hofft ab Mitte Juni wieder auf Touristen und bereitet Flughäfen, Strände und Hotels entsprechend vor. Internationale Flüge der halbstaatlichen Gesellschaft Turkish Airlines soll es ab dem 10. Juni wieder geben, Inlandsflüge schon ab dem 04. Juni. Das Kultur- und Tourismusministerium in Ankara hat einen Katalog von „Hygiene-Anweisungen“ erlassen, der für Hotels beispielsweise unter anderem Mindestabstände zwischen Liegen an Pools oder einzeln abgepackte Handtücher vorsieht. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu zeigte Bilder des bekannten Konyaalti-Strandes in Antalya, auf dem Liege-Areale für Besucher mit Seilen abgegrenzt werden. Anadolu zufolge werden außerdem Hotels Wärmebildkameras einsetzen, um feststellen zu können, ob Gäste oder Mitarbeiter Fieber haben. An Flughäfen werden Coronatests vorgenommen. Außerdem ist ein Zertifizierungsprogramm der Regierung für Hotels, Gastronomie und andere Unternehmen in Vorbereitung. Medien hatten berichtet, dass der TÜV Süd daran beteiligt sein werde. Eine Sprecherin bestätigte zunächst, „dass wir derzeit in Gesprächen mit dem türkischen Tourismusministerium sind“.

Zypern

Das Land will stufenweise seinen Tourismus aus dem Ausland ab dem 01. Juli starten. Noch aber sind Details nicht bekannt. Nikosia führt zurzeit Verhandlungen mit Israel und Griechenland über eine baldige Wiederaufnahme der Flüge für Urlauber. Bei einer Einigung können Israelis und Griechen nach Zypern fliegen, ohne anschließend 14 Tage lang in Quarantäne bleiben zu müssen. Die größere Frage bleibt jedoch, welche Regelungen für die Länder gelten, aus denen die meisten Touristen stammen: Großbritannien und Deutschland. Denn der quarantänefreie Rückflug muss auch gesichert sein, heißt es aus Regierungskreisen. Mehr als 25 % der Wirtschaft Zyperns ist mit dem Tourismus verbunden.

Kroatien

Das stark vom Tourismus abhängige Land an der Adria mit seiner langen, buchtenreichen Küste und den vielen Inseln kann es kaum erwarten, dass die europäischen Grenzen endlich aufgehen. Es geht mit eigenem Beispiel voran: Schon seit 09. Mai dürfen Ausländer, die eine Unterkunftsbuchung vorweisen können, ohne Coronatest und ohne Quarantäneauflagen einreisen. Dasselbe gilt für Ausländer, die geschäftlich unterwegs sind, zu einem Begräbnis reisen oder eine Immobilie oder ein Boot in Kroatien besitzen. Die Behörden arbeiten zudem an neuen Regeln, die zu große Menschenansammlungen an den Stränden verhindern sollen.

Slowenien

Das EU-Land zwischen Alpen und Adria lässt seit dem 26. Mai EU-Bürger mit einer Buchungsbestätigung ohne Coronatests und Quarantäneauflagen einreisen. Auch Geschäftsreisende und Immobilienbesitzer aus der EU sind willkommen. Darüber hinaus können Bürger aus der EU und aus Drittländern im Transit durch das kleine Land reisen. Das kommt jenen deutschen Urlaubern zugute, die mit dem eigenen Wagen nach Kroatien fahren wollen und dabei durch Slowenien müssen. Das Land verfügt selbst über einen 46 km langen Abschnitt an der Adria mit gut ausgebauter touristischer Infrastruktur. Hotels mit weniger als 30 Zimmern sind seit dem 18. Mai wieder geöffnet. Für größere Bettenburgen gibt es diesbezüglich noch keine Entscheidung. Für den Strandbetrieb gelten noch Einschränkungen: Man darf zwar schwimmen und surfen, nicht aber am Strand in der Sonne liegen.

Tschechien

Einen festen Fahrplan für die Wiederbelebung des Tourismusgeschäfts gibt es noch nicht, aber es laufen intensive Verhandlungen mit den Nachbarstaaten. Ministerpräsident Andrej Babis hat eine Kehrtwende vollzogen und sagt nun, es wäre prima, wenn die Grenzen zu Deutschland und Österreich schon Mitte Juni öffnen könnten. Deutsche machen traditionell die größte Gruppe unter den ausländischen Touristen aus – 2019 wurden mehr als zwei Millionen Übernachtungsgäste aus der Bundesrepublik gezählt. Die Prager Altstadt, normalerweise ein Magnet für Menschen aus aller Welt, ist derzeit noch fast menschenleer. In einigen Hostels und Hotels der Moldau-Metropole finden Obdachlose eine vorübergehende Bleibe. Wenn die Grenzen wieder öffnen, treffen Reisende auf ein Land, das vom Coronavirus weitgehend verschont geblieben ist.

Bulgarien

Das Urlaubsland am Schwarzen Meer rüstet sich für eine Sommersaison unter Corona-Auflagen. Bulgarien gehört zu den Ländern, die relativ gering von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind. „Bulgarien und unsere Schwarzmeerküste werden zu den (Corona)sichersten Plätzen in Europa gehören“, betonte der Oberste Inspektor für Gesundheit und Mitglied des Krisenstabs in Sofia, Angel Kuntschew, mit Blick auf die bevorstehende Öffnung der Sommersaison für ausländische Touristen. Die soll im Juni oder spätestens am 01. Juli beginnen. An den langen Badestränden stehen die Liegestühle bereits in großen Abständen. Dosierspender mit Desinfektionsmitteln sollen zum Standard gehören. Die Hotels nehmen bereits heimische Touristen auf. Doch Bulgariens Fremdenverkehr hängt stark von Auslandsflügen ab, über die es noch keine Klarheit gibt.

Bulgarien hatte Glück im Unglück: Die Corona-Pandemie ist äußerst glimpflich verlaufen. Schon seit dem 1. Juni 2020 sind die Grenzen für EU-Bürger wieder geöffnet – und dies ohne Quarantänepflicht.

Polen

Das Land hält bis 12. Juni an Kontrollen an den Grenzen zu anderen EU-Ländern fest. Ausländer dürfen nicht rein. Bisher gelten Ausnahmen für Menschen mit Daueraufenthaltsgenehmigung, für Lastwagenfahrer und Diplomaten. Seit dem 04. Mai sind Hotels und Einkaufszentren wieder geöffnet. Auch Restaurants und Cafes dürfen wieder öffnen.

Ägypten

Nicht Europa, doch ein beliebtes Reiseziel von Europäern. Unklar ist, wann an Ferienorten wie Hurghada und Scharm el Scheich wieder Normalität einkehrt. Hotels dürfen für einheimische Urlauber bei 25 % Belegung inzwischen aber wieder öffnen und ab 01. Juni bei 50 % Belegung. Die Betreiber müssen unter anderem Desinfektionsmittel am Eingang bereitstellen und das Gepäck der Gäste bei Ankunft und Abreise desinfizieren. Gutachter prüfen diese Zustände und stellen ein Zertifikat aus, um das sich bisher rund 170 Hotels bewarben. Am Flughafen in Kairo sollen neue Wärmebildkameras außerdem prüfen, ob Reisende Fieber haben. Für Urlauber aus dem Ausland sind die Grenzen aber nach wie vor dicht.